Theatron Pfingstfestival 2010
Theatron Pfingstfestival 2010 vom 22.05.2010 - 24.05.2010 im Olympiapark München!
Der Frühling ist da und jeder Musikliebhaber freut sich deswegen auf die Festivalsaison! `Pah´ denkt da mancher – Festivals, das bedeutet: lange Autofahrt irgendwo in die Pampa, auf matschigen Wiesen umständlich sein Zelt aufbauen und meist ist der ganze Spaß auch noch ziemlich teuer. Muß aber gar nicht sein, denn seit 2001 gibt es für alle Münchner und Anwohner der näheren Umgebung und für alle. die gerne einen Ausflug nach München machen eine prima Alternative: Das Theatron Pfingst-Open Air im Münchner Olympiapark!
Programm:
Samstag, 22. Mai 2010, 16.00 Uhr - BALKANAUTEN (München)
Die im Straßenmusikanten-Stil auftretende Gruppe verschiedenster Herkunftsländer spielt mit Akkordeon, Trompeten, Klarinette, Gitarre und anderen Instrumenten eine fetzige Mischung aus traditionellen Balkanliedern, Zigeunerweisen und Klezmer bis hin zu modernen Interpretationen bekannter Balkanhits. Die 7 Bandmitglieder singen u.a. auf griechisch, rumänisch, jugo-slawisch und jiddisch...
Samstag, 22. Mai 2010, 16.45 Uhr - THE FOUNTAINS (Franken)
The Fountains haben schon jetzt eine Blitzkarriere hingelegt, für Indie-Verhältnisse zumindest. In der aktuellen Besetzung gibt es sie gerade mal seit zwei Jahren. Ihren ersten großen Gig hatten sie bei Radius 50, einem Aschaffenburger Nachwuchsfestival, das sie natürlich nicht ohne den Ersten-Platz-Pokal verlassen haben. Als Support waren sie mit Slut und Chikinki unterwegs. Jetzt wird es Zeit, die eigene große Karriere anzuschubsen. Neben den Hits "Jerry" und "Come On Over" erfreut sich auf der MySpace-Seite auch ein Dance-Remix von Toenit an immerhin 40.000 Klicks der Fans. Möglicherweise ist das ein Hinweis darauf, dass sich The Fountains ruhig auf die elektronischen Spielereien ihres Sängers Christian einlassen dürfen. Vielleicht knallen ein paar mehr Synthies heute doch noch mehr als Strokes-Anleihen.
Samstag, 22. Mai 2010, 17.45 Uhr - KREISKY (Wien)
Wie machen die das? Und vor allem: Was machen die da eigentlich?! Es ist schon erstaunlich, was Kreisky aus ihrer klassischen Bandbesetzung rausholen. Gitarre, Schlagzeug, Bass, Gesang, Keyboard – mehr brauchen die Österreicher nicht, um mit herzhafter Boshaftigkeit und musikalischer Prägnanz als Chronisten einer gestörten Welt aufzutreten. Kreisky bedienen sich großzügig der radikalen musikalischen Ideen zwischen Punk, Pop und heute und kreieren daraus ihre Eben-Nicht-Liebeslieder und vertonten Alltagsdramen.
Samstag, 22. Mai 2010, 18.45 Uhr - THE KABEEDIES (UK)
Mit ihrem treibenden Indiesound, gespickt mit Rockabilly und Ska, haben The Kabeedies letztes Jahr bereits beim Dockville Festival in Hamburg für Furore gesorgt.
Jetzt macht sich der Vierer aus dem kleinen englischen Mittelalterstädtchen Norwich erstmals auf große Europatour. Im Gepäck haben The Kabeedies ihre neue Single „Jitterbug“ und wollen damit jetzt auch die Theatron-Bühne ordentlich zum Beben bringen.
Samstag, 22. Mai 2010, 20.00 Uhr - THE GO FIND (Belgien)
Man stelle sich vor: Das Geräusch der Milch, wenn sie auf die morgendlichen Cornflakes trifft. Ein subtiles Knistern, das sich erst beim genaueren Hinhören erschließt. Ein vertrauter Klang, der süchtig macht. Dieses unschuldige Bild alltäglicher Routine beschreibt The Go Finds Musik perfekt. Nie aggressiv, sondern warm und beruhigend, doch faszinierend genug, um unsere Aufmerksamkeit zu fesseln. Die Schönheit liegt – wie so oft – im Detail.
The Go Find spielen verträumten Indiepop mit Akustikgitarren und feingesponnenen Synthiepassagen und zaubern damit ein warmes Gefühl in Bauch und Herz – wie damals, in dem Sommer, als das Leben sich nur um den ersten Kuss drehte.
Samstag, 22. Mai 2010, 21.00 Uhr - PARASYTE WOMAN (München)
Parasyte Woman ist nach eigener Aussage eine Musik verspeisende und reproduzierende Spezies unbekannter Herkunft. Sie befällt Musiker, welche unter ihrem Einfluss Musikcollagen aus dem Sammelsurium der Pop- und Orchester- Geschichte des 20. Jahrhunderts, im Sinne großer Filmmusikorchester, mit sportlichem R & B Einschlag anfertigen. Moderne Gruselmusik oder psychedelischer Elektropop. Schablonen der Popmusik werden nicht sorgfältig angelegt, sondern mit Begeisterung zerschnitten, neu zusammengesetzt und mit grellen Farben ohne Rücksicht auf Grenzen ausgemalt. Das Ergebnis klingt, als hätten die Marx Brothers mit Judy Garland eine Nacht im Studio von Portishead verbracht.
Sonntag, 23. Mai 2010, 16.00 Uhr - TALKING PETS (München)
Inspiriert vom kalifornischen Surfsound und mit viel poetischem Folksound im Herzen haben vier junge Männer aus München eine Band gegründet, um eine warmherzige Alternative zum kalten Elektrosound zu schaffen.
Ihr melodiöser, harmonischer Indiepop ist der perfekte Soundtrack für laue Sommernächte und somit wie geschaffen für das Pfingstfestival.
Sonntag, 23. Mai 2010, 16.45 Uhr - MISSENT TO DENMARK (München)
Vor ein paar Jahren verschenkte eine junge Band eine EP mit dem cleveren Titel „Please copy for your friends“. Drei Jahren später waren Missent To Denmark bereits mit Polarkreis 18 und Klez.E unterwegs und haben sich weit über das Münchner Umland hinaus einen Ruf als exzellente Liveband erspielt.
Mit ihrem neuen Album „I am your son“ haben Missent To Denmark in diesem Jahr den bisherigen Höhepunkt ihres Schaffens erreicht. Die vielschichtigen, bis ins letzte Detail ausgetüftelten musikalischen Kleinode der Band brauchen den Vergleich mit Größen wie Grizzly Bear, Radiohead oder Kashmir wahrlich nicht zu scheuen.
Sonntag, 23. Mai 2010, 17,45 Uhr - APPARAT HASE (München)
Apparat Hase wollen weder sich selbst, noch ihre Musik oder ihre Texte erklären, „weil der, der seine Texte erklären muss, schlechte Arbeit macht, und manchmal schweigen wir aus purer Verweigerung“.
Ein Erklärungsversuch von uns: Apparat Hase, das sind Bea (Musikerin, Djane und Psychiatrieangestellte) und Sarah (Musikerin und Diplom-Künstlerin). Live holen sich die beiden noch männliche Verstärkung an Schlagzeug und Gitarre ins Boot.
Getextet wird auf Englisch und auf Deutsch („Weil es da so viele tolle Wörter gibt, die es eigentlich gar nicht gibt.“), gesungen wird über Ekstase und Abhängigkeit, Männer und Frauen, Lust und Trauer – und rote Rüben.
Gespielt wird New Wave und Old School, angereichert mit wildem Toben, sanftem Gurren und wirren Samples.
Sonntag, 23. Mai 2010, 18.45 Uhr - THE MARBLE MAN (Rosenheim)
Es kommt zugegebenermaßen nicht allzu oft vor, dass ein Abiturient im heimischen Schlafzimmer ein Demo aufnimmt, das sofort vom Bayerischen Rundfunk eingesetzt wird. Genau dieses Kunststück ist jedoch 2007 Josef Wirnshofer, besser bekannt als The Marble Man, gelungen.
Inzwischen hat der Multi-Instrumentalist den Produktionsort in ein professionelles Studio verlegt, ansonsten ist bei seinem zweiten Album „Later, Phoenix“ alles beim Alten geblieben. The Marble Man präsentiert uns Songs, die in jedem Songwriter-Workshop als Musterbeispiel für musikalisches Feingefühl dienen könnten. Seine Musik ist akustisches Breitwandkino mit ausgefeilten Arrangements und großartigen Harmonien. Mit traumwandlerischer Sicherheit gelingt es The Marble Man, die richtige Balance zwischen Opulenz und Zurückhaltung, zwischen süßer Leichtigkeit und Schwermut zu finden, und verpackt so große Gefühle in kleine Songperlen.
Sonntag, 23. Mai 2010, 20.00 Uhr - DUM DUM GIRLS (USA)
Dum Dum Girls Chefin Dee Dee Penny hat ein erklärtes Ziel: „Einmal Lady Gaga treffen!“.
Musikalisch orientiert sich die Dame aus Los Angeles jedoch an anderen Vorbildern. Ein punkiges Schlagzeug a la Ramones, Mädchengesang a la Raveonettes, ein bisschen Surf, ein bisschen Pop – fertig ist eine klasse Mischung zwischen Lo-Fi und Hochglanz, die einfach Spaß macht!
Sonntag, 23. Mai 2010, 21.00 Uhr - GARISH (WIEN)
Die Österreicher Garish bringen zum Pfingstfestival ein überschwängliches Empfehlungsschreiben ihrer in Deutschland wohl derzeit erfolgreichsten Landsleute mit. Schließlich waren Garish Mitbegründer des Labels Wohnzimmer Records, auf dem einst Ja, Panik ihr erstes Album veröffentlichten.
Schon seit 1997 machen Garish zusammen Musik und konnten seitdem einige Nr. 1-Platzierungen und Alben der Woche in den legendären FM4-Charts verbuchen.
Mit Platte Nummer 5, „Wenn dir das meine Liebe nicht beweist“, kehren Garish wieder zurück zu ihren Wurzeln. Die Verstärker rauschen, die Produktion rumpelt, man fühlt sich zuhause. Angekommen in einer Welt jenseits der Indie-Disco, wo Garish mit großen Gesten, viel Pathos und sparsamer Instrumentierung eine Brücke zwischen Pop und Folk schlagen.
Montag, 24. MAI 2010, 16.00 Uhr - RHYTM POLICE (Augsburg)
Schlagzeug und Bass, alte Synthesizer und modernes Sampling, Pop und Elektro, deutsche Texte, englische Texte, viele falsche Akzente und eine Familienpackung Euphorie. Mit dieser explosiven Mischung begeistern Rhytm Police (jawohl, ohne zweites H!) bereits seit zwei Jahren landauf, landab die Musikgemeinde.
Live ist ihre Musik ständigen Veränderungen unterworfen, Songs und Songstrukturen werden mit der Stimmung des Abends und den Reaktionen des Publikums abgestimmt.
Montag, 24. MAI 2010, 16.45 Uhr L'EGOJAZZ (Chiemgau)
Bei L’egojazz ist der Name Programm. Die Bausteine Musik, Visualkunst und Tanzperformance fügen sich bei dem Trio aus dem Chiemgau zu einem fulminanten Gesamtkunstwerk zusammen.
Digitale und analoge Klänge werden mit kreativen Improvisationsparts zu einem tanzbaren Mix zwischen Beastie Boys und Daft Punk zusammengebastelt.
Montag, 24. MAI 2010, 17.45 Uhr - SNAILHOUSE (Montreal)
Snailhouse ist das Projekt des kanadischen Künstlers Mike Feuerstack. In seinem Schneckenhaus sammelt der Singer/Songwriter aus Montreal Worte und Musik und webt daraus vielschichtige Lieder, die man jedes Mal wieder anders erlebt. Als Gitarrist ist Feuerstack gleichermaßen verspielt wie unberechenbar. Seine Texte sind geprägt von Pessimismus und schwarzem Humor, ohne jedoch bitte und zynisch zu wirken. Gleichzeitig zeigt sich in den Songs doch immer wieder eine ehrliche, zarte Romantik.
Mit dieser faszinierenden Mischung hat sich Snailhouse über fünf Alben und eine EP hinweg eine stetig wachsende, treue Fangemeinde erspielt. Das letzte, von Jeremy Gara (Arcade Fire) produzierte Album „Lies on the Prize“ wurde für den kanadischen Polaris Music Prize nominiert.
Montag, 24. MAI 2010, 18.45 Uhr - PELZIG (Ingolstadt)
Musik aus Ingolstadt? Da fällt einem neben dem Klang der Audi-Produktionsbänder natürlich zuerst der Name Slut ein. Mit ihren erfolgreichen Kollegen teilen Pelzig jedoch nicht nur Herkunftsort, Proberaum und Instrumente, sondern mit René Arbeithuber und Rainer Schaller auch zwei Bandmitglieder.
Pelzig haben Freude an den lauten und den leisen Klängen. Die Band überzeugt nicht nur, wenn es darum geht, Stimmungen in Worte oder Musik zu packen, sondern auch, wenn eben diese Worte und diese Musik mit Würde und großem Können zu einer starken Union zusammengeführt werden. Aufrichtig und kernig, bockig und geradeaus, unverstellt und unverwüstlich.
Montag, 24. MAI 2010, 20.00 Uhr - LONELY DRIFTER KAREN (Brüssel)
Mit seinem Debütalbum schlug das Trio um die Österreicherin Tanja Frinta große Wellen in zahlreichen europäischen Ländern. Frech setzten sich Lonely Drifter Karen über jegliches Schubladendenken hinweg und konnten mit ihrer unkonventionellen Mischung aus Chanson, Folk und Pop sogar die britische Presse begeistern. Beim Pfingstfestival werden die drei nun auch Songs aus ihrem zweiten Album „The Fall Of Spring“ präsentieren: Lieder, die süß wie Zuckerwatte, durch einen kleinen Schuss Melancholie aber doch nie zu klebrig sind.
Montag, 24. MAI 2010, 21.00 Uhr - LAMA (Oslo)
Aus Skandinavien kommen in den letzten Jahren in beruhigender Regelmäßigkeit neue aufregende Bands zu uns. Das nordische Klima scheint einen besonderen Einfluss auf junge, außergewöhnliche Musiker zu haben.
Vier davon haben sich in Oslo zur Band Lama zusammen geschlossen und 2009 ihr Debüt veröffentlicht, mit dem sie international für Begeisterung sorgten. Ähnlich wie Radiohead oder Sigur Rós experimentieren Lama mit bisher unbekannten Klangformen und schaffen daraus einen atemberaubenden Sound, der sich in keine Schublade pressen lässt.
Um ihr musikalisches Lama-Land auch visuell auf der Bühne umzusetzen, arbeitet die Band eng mit dem norwegischen Lichtkünstler Per Marius Larsen zusammen. Ein Abend mit Lama wird so zu einer akustisch und optisch überwältigenden Reise in eine andere Welt.
Quelle: Queerbeat
Veranstaltungsdaten
Veranstaltung
Theatron Pfingstfestival 2010 in München
Kartenpreise
Eintritt frei!
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