BR-Symphonieorchester - Kammerkonzert 4
Johann David Heinichen
Ouvertüre für zwei Oboen, Streicher und Basso continuo
G-Dur, H II,1
Georg Philipp Telemann
Triosonate für zwei Oboen und Basso continuo c-Moll, TWV 42:c1
Sonate (Septett) e-Moll
Jan Dismas Zelenka
"Hippocondrie" A-Dur, ZWV 187
Johann Friedrich Fasch
Konzert für zwei Oboen, Fagott, Streicher und Basso continuo c-Moll, FWV L:c1
Jan Dismas Zelenka
Ouvertüre F-Dur, ZWV 188
Marije Grevink, Barockvioline
Valérie Gillard, Barockvioline
Anja Kreynacke, Barockviola
Hanno Simons, Barockvioloncello
Daniele Caminiti, Theorbe
Alexandra Scott, Violone
Stefan Schilli, Barockoboe
Tobias Vogelmann, Barockoboe
Marco Postinghel, Barockfagott
Peter Kofler, Cembalo, Orgel
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Schon bald nach seiner Gründung 1949 durch Eugen Jochum entwickelte sich das
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu einem international
renommierten Orchester, dessen Ruhm sich nicht zuletzt durch die intensive
Reisetätigkeit immer weiter ausbaute und festigte. Den verschiedenen
programmatischen Schwerpunkten der bisherigen Chefdirigenten sowie der großen
Flexibilität und Stilsicherheit jedes einzelnen Musikers verdankt das Orchester sein
außergewöhnlich breit gefächertes Repertoire und Klangspektrum.
Besonders die Pflege der Neuen Musik hat beim Symphonieorchester des
Bayerischen Rundfunks eine lange Tradition, gehören die Auftritte im Rahmen der
1945 von Karl Amadeus Hartmann gegründeten musica viva doch von Beginn an zu
den zentralen Aufgaben. Hier erlebte das Münchner Publikum legendäre
Aufführungen zeitgenössischer Werke, bei denen die Komponisten meist selbst am
Pult des Orchesters standen, so etwa Igor Strawinsky, Darius Milhaud, Paul
Hindemith, Pierre Boulez sowie in jüngerer Zeit Karlheinz Stockhausen, Mauricio
Kagel, Luciano Berio und Peter Eötvös.
Seit einigen Jahren verfolgt das Symphonieorchester auch neue Ansätze in der
Interpretation Alter Musik und arbeitet regelmäßig mit Experten der Historischen
Aufführungspraxis wie Thomas Hengelbrock, Nikolaus Harnoncourt und Ton
Koopman zusammen.
Quelle: Bayerischer Rundfunk
Veranstaltungsdaten
Kartenpreise
13,50 bis 18,00 EUR
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