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Lena Meyer-Landrut live


Lena Meyer-Landrut live

Lena Meyer-Landrut kommt am 27.04.2011 live nach München in die Olympiahalle. Sie hat es geschafft und holte den Eurovision Song Titel endlich wieder nach Deutschland.

Den Eurovision Song Contest hat Lena bereits mit „Satellite“ gerockt – sie ist Europas neue Musikkönigin. Nun wird es Zeit, dass sie auch die Hallen der Nation mit Live-Konzerten zu ihrem Album „My Cassette Player“ zum Beben bringt. Lena: „Das werden wahnsinnig tolle "Live-Tour-Show-Konzerte" mit mir und dann auch hoffentlich mit euch, wenn ihr Tickets kauft! Los geht's!“

Das hatte es lange nicht gegeben. Die britische Presse zieht den Hut vor Popmusik aus Deutschland. "Einfach hinreißend" resümiert der Guardian. Die Daily Mail sieht einen lockeren Sieg für "the fresh faced german chanteuse Lena". Die entsprechende Bildzeile lautet schlicht "Wunderbar". Begeisterung auch in anderen Ländern: "Viele Grüße, Lena, Europa liebt dich", jubelt etwa das dänische Boulevardblatt BT.



Eine Geschichte, wie sie nur die Popmusik schreibt, hat ihren vorläufigen Höhepunkt gefunden: Lena gewinnt den 55. Eurovision Song Contest in Oslo! Ein Triumph der Sympathie, der Deutschland nach 28 Jahren wieder eine strahlende Siegerin beschert. Stolze 76 Punkte beträgt der Abstand zu den zweitplatzierten maNga aus der Türkei. "Lena – ein deutscher Komet über Europa", titelt das polnische Blatt Polska und nimmt damit die internationalen Dimensionen vorweg, in denen sich die 19jährige Abiturienten aus Hannover nun plötzlich bewegt. Der Beginn einer atemberaubenden Karriere.

Dabei steckte sie vor einigen Wochen noch in stressigen Vorbereitungen für ihren Schul-Abschluss. Biologie, Sport und Geschichte waren ihre Prüfungsfächer, da gab es einiges zu lernen. "Bis zu den Klausuren im April war es natürlich eine harte Zeit", sagte sie damals mit einem kleinen Seufzer. "Aber danach konnte ich fast schon entspannt zum europäischen Finale fahren."

Quasi aus dem Nichts – mal abgesehen von kleinen Komparsenrollen im Fernsehen und musikalischen Auftritten in der Schulaula – hat sie anfangs die Herzen des heimischen Publikums erobert. "Im Freundeskreis habe ich das erste Casting verschwiegen, damit es später keine dummen Bemerkungen gibt, wenn ich nicht in die Show komme", erzählt sie und muss an ihr heftiges Lampenfieber denken. Auch wenn Lena in ihrer Kindheit regelmäßig getanzt hat – vom Ballet zu Jazz und HipHop – hat sie ohne Klavierstunden oder Gesangstraining zur Musik gefunden. Doch sie bekam ihre Chance - und entwickelte sich rasant weiter.

Bei ihren Fernsehauftritten in Deutschland interpretierte sie den Swingtitel "My Same" der britischen Sängerin Adele, "Foundations" von Kate Nash oder "New Shoes" von Paolo Nutini. Zuschauer und Jury sind begeistert von ihrer unverfälschten, natürlichen Ausstrahlung. Ihre musikalische Mischung ist eigen und ungewöhnlich für das TV-Abendprogramm. Es sind Stücke mit Ecken und Kanten, die sie auswählt. In ihrer persönlichen Top-Ten-Liste, die von Erykah Badu und Yann Tiersen bis zu Clueso und Freundeskreis reicht, überwiegen die eigenwilligen Charaktere. Sie selbst überzeugt mit einer klaren, wandlungsfähigen Stimme. Ihre Bewegungen strahlen ein unverkrampftes Bühnengefühl aus. Schon bald ist klar, dass sie ein echtes Ausnahmetalent ist. Das Songwriter-Duo John Gordon und Julie Frost sorgte schließlich in der entscheidenden Runde mit dem schwungvollen Rhythmus-Track "Satellite" genau für das richtige Energielevel, auf dem Lena den Sieg in der nationalen Ausscheidung davonträgt.

Am Abend des Triumphs musste Lena kurz um Worte ringen und rasch ein Glas Wasser trinken. Freude, die überwältigend wirken kann. Wenn sie dagegen ihre Vorlieben beschreibt, wird sie schnell zur Vertreterin einer Generation, die ihren individuellen Stil aus dem Baukasten der Pophistorie zusammenfügt. Immerhin kommt sie noch aus einer Welt, in der man mit zehn, elf Jahren einen eigenen CD-Spieler geschenkt bekommt. „Die erste Platte, die ich darauf gehört habe, war `Flugzeuge im Bauch` von Oli.P“, erzählt sie. „Danach ging es dann querbeet weiter. Ich habe immer alles Mögliche ausprobiert, ohne mich groß festzulegen.“ Sie sieht sich als bodenständige Erscheinung, die „in Hannover wirklich zu Hause ist“. Als persönlichen Ausgeh-Tipp in ihrer Heimatstadt nennt sie spontan einen langjährigen Independent-Club, in dem es von schräger Gitarrenmusik bis Elektronik so ziemlich alles zu hören gibt. Kein Wunder also, dass sie zu ihren Musikfavoriten auch HouseMusic („hier aber eher Deep House“) und den dänischen Elektroniker Trentemoeller zählt. Auch Genres wie Minimal Techno kommen ihr wie selbstverständlich über die Lippen, wobei sie keineswegs als Spezialistin gelten möchte. Sie sucht ihre neuen Favoriten aus dem Netz oder spürt etwas in der Musiksammlung von Freunden auf. Ein Mix quer durch einen weiten Soundkosmos.

Dieser frische Schwung von Lena ist der beste Beweis, dass sich die Reform des deutschen Auswahlverfahrens für den Eurovision Song Contest bewährt hat. Stefan Raabs „Unser Star für Oslo“ hat strukturell und inhaltlich einen neuen Weg beschritten. In einem bislang einzigartigen Joint Venture zwischen den Sendern ARD und ProSieben entstand so eine Showreihe, die sich talentierten Newcomern verpflichtet hat. Das Konzept greift auf das langjährige Fachwissen von Moderator und Musikproduzent Stefan Raab zurück. Neben Raab als Juryvorsitzenden, saßen in jeder Sendung zwei erfolgreiche Künstler der nationalen Musikszene, gemeinsam hatte man die musikalischen Qualitäten der Kandidaten im Blickfeld. In der Endrunde sahen schließlich 4,5 Millionen TV-Zuschauer den Sieg von Lena - ein starkes Votum für diesen Neuaufbruch.

Unmittelbar nach dem Finale schoss ihre Single „Satellite“ bereits auf dem ersten Platz aller wichtigen Downloadportale. Ein neuer Downloadrekord, noch nie hat sich ein Titel in Deutschland in so kurzer Zeit so gut verkauft. Die Single schoss zudem von Null auf Platz Eins an die Spitze der Singlecharts. Damals verdrehte sie noch die Augen und machte eine ihrer typischen Gesten, die ironisch-charmant „jetzt nur nicht abheben“ vermittelt. Damals war der Sieg in Oslo noch ein ferner Traum. „Ich versuche mich nicht übermäßig beeindrucken zu lassen“, lautete ihr Kommentar. „Klar ist das alles ziemlich krass im Moment. Doch ich stehe noch ganz am Anfang. Es ist ein Schnappschuss, mehr nicht. Ein schönes Bild für den Moment! Ich bin gespannt, welche Momente die Zukunft mir noch bringen wird“

Auch für ihr erstes Album "My Cassette Player" hat sie voll und ganz auf Stefan Raab vertraut. "Die Songs lagen mir sehr am Herzen und ich habe so intensiv mitgearbeitet wie möglich", erklärt Lena. "Schließlich steckte ich mitten in den Abitur-Vorbereitungen, doch wir haben immer wieder telefoniert und über die Lyrics gesprochen. Ich konnte mich total einbringen, so dass die Songs gemeinsam entstanden sind." Unter der Regie von Produzent Stefan Raab entstanden die Hits "Satellite", "Bee" und "Love Me" sowie Lenas Version von Adeles "My Same", mit der sie im Casting und in der ersten Show von "Unser Star für Oslo" antrat. Dazu kommen der ebenfalls aus den deutschen Wettbewerbsrunden bekannten Jason Mraz Song "Mr. Curiosity".

Veranstalter: Konzertbüro Augsburg

Veranstaltungsdaten


Veranstaltung
Lena Meyer-Landrut live in München
Veranstaltungsort
Termine
Kartenpreise
30,00 bis 37,00 EUR zzgl. Gebühren
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