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ArtikultTheater - Blaupause


ArtikultTheater - Blaupause

Das ArtikultTheater präsentiert Ulrich Hubs intelligente Farce „Blaupause“ vom 16. bis 18. Februar und 12. bis 14. April 2012 in der Pasinger Fabrik!

Valerie ist ein bekanntes Topmodel. In der teuersten deutschen Kinoproduktion aller Zeiten arbeitet sie nun zum ersten Mal als Schauspielerin. Der Klon-Thriller namens „blueprint“ ist das Medienereignis des Jahres. Die Meldungen überschlagen sich, höchste Erwartungen werden geweckt. Die Jagd auf den vermeintlichen Superstar beginnt. Doch ist dieser Film wirklich nur Fiktion?

In den zwölf rasant erzählten Szenen führt der Autor durch Talkrunden, Hotel-Lobbys, Redaktionen, Küchen und Travestie-Shows. Valerie ist in aller Munde. Papparazzi folgen ihr auf Schritt und Tritt, stillen den Hunger der Fans nach ihrem gläsernen Star. Jeder meint zu wissen, wer oder was sie ist. Doch im Grunde interessiert nur eines: Sind ihre Brüste wirklich echt?

Eine urkomische Abrechnung mit der Medienwelt, ihren Machern und ihren Superstars! In „Blaupause“ verkörpern sechs Schauspieler/innen 45 verschiedene Rollen und liefern so ein Spiegelbild von Ulrich Hubs Botschaft: Die Welt ist voller Blaupausen, sie quillt über von Kopien und Klonen. Wer ist wirklich sicher, das Original zu sein?

Über den Autor
Ulrich Hub (Jahrgang 1963) ist einer der wenigen Autoren, die sowohl im Erwachsenen- als auch im Kindertheater anerkannt sind. Sein Kammerspiel „Die Beleidigten“ – es wurde im März 2002 gemeinsam mit „Blaupause“ als Taschenbuch veröffentlicht – erhielt den Preis der Frankfurter Autorenstiftung. Für seine Stücke „Pinguine können keinen Käsekuchen backen“ und „An der Arche“ (2006) wurde Hub mit dem Deutsch-Niederländischen bzw. dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet. Der in Berlin lebende Schauspieler, Regisseur und Autor schreibt auch Drehbücher und Hörspiele. Das Stück „Blaupause“ funktioniert nach dem Prinzip „Nichts ist wie es scheint“: Ulrich Hub gibt keine Bedeutungen vor, sondern zeigt verschiedene Möglichkeiten der Betrachtung auf. Erwartung mutiert zum Unerwarteten. So obliegt es dem Zuschauer selbst, die Motive der handelnden Personen nach seiner Sicht der Dinge zu beurteilen. Es ist eben alles eine Frage der Perspektive.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schrieb zur Uraufführung des Kölner Schauspiels im Januar 2002: „Das ist, intelligent und bescheiden, eine kleine kabinettstückreich verspiegelte Farce, die gewitzt auf den Feldbusch klopft und mit dem Tom-Kummer-Speck nach dem sensationspressemageren Sexschinken wirft. Zwischen Schein und Sein, Tat und Täuschung, Markt und Möglichkeit bringt’s der Dramatiker zum Schlingern und Schillern…“

Über das ArtikultTheater
Alles begann mit einem Theaterworkshop am Münchner Galli-Institut: Am 1. Februar 1997 ging dort das Projekt „Odysseus“ über die Bühne. Aus dieser Zusammenarbeit heraus gründeten die Teilnehmer am 23. Mai 1997 die gleichnamige Theatergruppe Odysseus, die dann als ArtikultTheater am 23. April 1999 mit „Odysseus – oder die Götter proben wieder“ die erste Premiere feierte. Seitdem überzeugt das ArtikultTheater sein Publikum mit professionellen Produktionen, die so vielschichtig sind wie die Gesellschaft selbst. Immer wieder stoßen punktuell neue Schauspieler/innen dazu, die stets auch frische Ideen bedeuten. Das Team bewahrt sich so seine Kreativität, erfindet sich immer wieder neu und kreiert so Stücke voller Leben.

Diesmal spielen für Sie: Petra Behcet, Antonie Bernhard, Stefan Brandstätter, Johannes Burger, Thomas Linde und Isabell Magath.

Regie führt Kerstin Weiler, die am ArtikultTheater zuletzt „Lantana“ (2010) und „Die Kriegsberichterstatterin“ (2009) inszeniert hatte. Außerdem wirbeln hinter den Kulissen: Anja Callam (Bühnenbild), Thomas Hodapp (Abendtechnik), Ralph Müller (Technische Leitung) und Simone Scheidl (Regieassistenz).

Quelle: ArtikultTheater

Veranstaltungsdaten


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ArtikultTheater - Blaupause
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Termine
Kartenpreise
14,00 EUR / 10,00 EUR (ermäßigt) zzgl. Gebühren
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